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Newsletter 08/2010
Hund - Katze - Impfung?
Haustiertier-Impfungen kritisch betrachtet
Der verantwortungsvolle Tierhalter lässt seinen Hund oder Katze jedes
Jahr Impfen, so wird es meist gehandhabt und kaum hinterfragt. Jeder möchte
natürlich das Beste und Gesündeste für sein Tier, gehört
die jährliche Kombi-Impfung aber dazu?
Impfen, ja oder nein?
Diese grundsätzliche Fragestellung gilt gleichermaßen für den
Menschen. Der Artikel soll das Thema Haustierimpfung, mit dem Focus auf Hunde
und Katzen, kritisch beleuchten und zu einer verantwortungsvollen Entscheidung
beitragen. Bitte informieren Sie sich nach Lesen des Artikels weiter, denn dieser
Text ist sicherlich nur ein kleines Puzzel Stück vom Ganzen.
Gesetzliche Grundlage
Es gibt in Deutschland keine Impfpflicht für Haustiere. Nur Sie alleine
sind verantwortlich wann, wie häufig und ob eine Impfung durchgeführt
wird. Einzig bei der Tollwutimpfung muss bei Auslandsreisen mit dem Hund oder
der Katze, die Gesetzeslage der jeweiligen Länder beachtet werden. Mehr
dazu unten.
Gegen was wird geimpft?
Geht man wegen einer Impfung zum Tierarzt, wird der Vierbeiner meist mit einem
Kombiimpfstoff gespritzt. Für Hunde sind ca. 50 und für Katzen ca.
30 Impfpräparate auf dem Markt.
Der Tierarzt überzeugt sich durch eine meist nur kurze Untersuchung, ob
das Tier nicht schwerkrank ist, denn vielmehr kann das kurze Abhören und
Betasten auch nicht aussagen. Ob das Tier die Impfung schadlos übersteht,
ist damit in keinster Weise sichergestellt. Dem Tier geht es hierbei nicht besser
als dem Menschen. Geimpft wird beim Hund z.B. mit einem Kombiimpfstoff gegen
Paravirose, Staupe, Hepatitis, Parainfluenza, Leptospirose und Tollwut und bei
der Katze z.B. gegen Herpesviren, Parvovirus, Leukämievirus, Chlamydien
und Tollwut. Möchte man nur gegen ein bestimmtes Krankheitsbild impfen
lassen, ist es oft nicht möglich einen Einzelimpfstoff zu bekommen.
Zusatzstoffe und Nebenwirkungen
Impfstoffe enthalten neben dem Antigen (abgetötete oder lebende Erreger)
diverse Zusatzstoffe die Monika Peichel in Ihrem Buch "Haustiere
impfen mit Verstand" aufführt:
1. Thiomersal (chemisch: Quecksilbernatriummethyl-Thiosalizilat) ist eine Quecksilberverbindung. Quecksilber ist extrem giftig und kann Allergien oder einen allergischen Schock auslösen. Thiomersal kann zudem das Erbgut von Zellen, auch Immunzellen schädigen und zu Hirn und Nervenschäden führen. Durch das Hinzufügen von Aluminium wird die Giftwirkung noch verstärkt. Die beiden Stoffe sind in vielen Totimpfstoffen enthalten wie z.B. in Tollwutimpfungen. Die zugelassenen Grenzwerte der US-Umweltbehörde EPA werden bei kleinen Hunden und Katzen schon durch eine einzige Impfung gewaltig überschritten. Inwieweit Grenzwerte überhaupt vor Gesundheitsschäden schützen, sei dahingestellt.
2. Aluminiumhydroxid und Aluminiumsalze sind in vielen Impfstoffen
zur Verstärkung der Immunreaktion enthalten. Monika Peichel berichtet in
Ihrem Buch von einer Studie an Mäusen, die 2007 durchgeführt wurde
und zu erschreckenden Ergebnissen führte. Die Forscher stellten fest, dass
bei den Mäusen Gehirnzellen abstarben. Der Schreck war so groß, dass
keiner der Forscher sich selber mehr impfen lassen wollte (M. Petrik et al.).
3. Der Zusatzstoff Öladjuvantien soll die Immunantwort
der Impfstoffe verstärken. Er ist für Humanimpfstoffe (Impfstoffe
für Menschen) wegen der starken Nebenwirkungen nicht zugelassen. Kommt
von einem Impfstoff, der diesen Zusatz enthält, versehentlich eine geringe
Menge unter die menschliche Haut, kann es zu schweren Komplikationen kommen,
wenn nicht sofort eine sachgerechte medizinische Behandlung erfolgt. Durch entstehende
Entzündungen müssen im schlechtesten Fall sogar Gliedmaßen amputiert
werden. Unsere Tiere werden mit diesem Stoff jedoch regelmäßig traktiert.
4. Saponine ist ein seifenähnlicher Zusatzstoff der immunstimulierend wirken soll, aber auch sehr giftig und todbringend sein kann. Er ist z.B. in einem Hundeimpfstoff gegen Hundemalaria (Babesiose) enthalten.
5. Formalin wird zur Abtötung der gezüchteten Krankheitserreger verwendet und befindet sich deshalb in Restmengen im Impfstoff. Formalin kann Unverträglichkeitsreaktionen und Krebs auslösen.
6. Antibiotika wird den Impfstoffen hinzugefügt, um Verunreinigungen durch Bakterien zu vermeiden. Empfindliche Tiere können allergische Reaktionen erleiden.
7. Fremdproteine werden zur Züchtung der Impfstoff-Erreger verwendet und stehen im Verdacht die Hauptursache für allergische Impfreaktionen bei Hunden zu sein, da hier die Menge in den Impfstoffen besonders hoch ist.
Impfungen und Nebenwirkungen
Impfungen werden meist verabreicht, ohne das die Sinnhaftigkeit hinterfragt
wird. Gründe für eine Impfung sollten z.B. nicht der geplante Aufenthalt
in einer Tierpension o.ä. sein, denn dafür ist eine Impfung mit zu
vielen Risiken behaftet. Monika Peichel beschreibt in Ihrem o.g. Buch die einzelnen
Impfungen. Ich fasse unten Ihre Aussagen zu Sinn und Nebenwirkungen der häufig
verabreichten Impfungen zusammen.
Hundeimpfungen:
Staube:
Staupe-Impfviren können in seltenen Fällen Hirnhautentzündungen verursachen, die dann praktisch immer tödlich sind. Eine weitere Nebenwirkung ist eine Autoimmunerkrankung des Blutes. Es kann dabei zu tödlichen inneren Blutungen kommen. Desweiteren kann eine vorübergehende Abwehrschwäche auftreten.
Auch geimpfte Hunde können an Staupe erkranken. Die verabreichten Impfstoffe enthalten häufig nur veraltete Virenstämme, die dann nicht gegen den aktuellen Erreger schützen. Laut dem Staupe Experten Max Appel verläuft die Infektion in etwa 50% der Fälle ohne Symptome oder sehr mild. Danach sind Hunde für den Rest Ihres Lebens immun.
Parvovirose:
Der Impfstoff kann die Abwehrkräfte vorübergehend schwächen und kann einen allergischen Schock auslösen. Wissenschaftler und Hersteller streiten darüber, ob die sich im Umlauf befindliche Produkte mit dem alten Virustyp überhaupt noch wirksam sind. Die Hersteller sagen nach ihren eigenen Studien ja. Italienische Forscher haben festgestellt, dass trotz mehrfachen Impfungen Welpen und erwachsene Tiere erkrankt sind.
Hepatitis:
Frühere Produkte verursachten schwere Nebenwirkungen, bei neuen Impfstoffen sind keine Nebenwirkungen bekannt. Hepatitis kommt in westlichen Ländern kaum noch vor.
Leptospirose:
Die Impfstoffe sind besonders nebenwirkungsstark, da sie aus ganzen Bakterien
hergestellt werden. Man nennt sie auch "dirty vaccines" (schmutzige
Impfstoffe). Beim Menschen werden Sie wegen der hohen Risiken kaum noch eingesetzt.
Die Schutzwirkung ist sehr begrenzt. Infektionen verlaufen meist mild oder symptomlos.
Zwingerhusten:
Je nach Impfstoff kann es zu Niesen oder Nasenausfluss kommen. In den USA wurde aber auch von hartnäckigen Impferkrankungen mit Zwingerhustensymptomen berichtet. Symptome die eigentlich durch die Impfung verhindert werden sollen. Erkrankte Hunde haben meist, trotz hartnäckigem Husten, ein gutes Allgemeinbefinden. Der Hund ist nach ein bis drei Wochen wieder gesund. Die Krankheit ist nicht lebensbedrohlich und ein Impfversagen ist häufig.
Borreliose:
Die Impfung beinhaltet, wie auch der Leptospirose-Impfstoff, ganze Bakterien und kann viele Nebenwirkungen auslösen. Dazu zählen z.B. allergische Reaktionen, Arthritis-ähnliche Beschwerden mit Lahmheit und Hinken und schwere epileptische Anfälle. Zudem soll der Impfstoff nur gegen eine eher selten verkommene Borrillenart schützen. Die Krankheit kann durch Zecken ausgelöst werden und ist gut behandelbar. Viele Hunde sind infiziert, haben Antikörper im Blut und sind beschwerdefrei. Der Impfung ist in jedem Fall ein guter Zeckenschutz bzw. das regelmäßige Absuchen des Tieres vorzuziehen.
Tollwut:
Es kann zu allergischen Reaktionen wie Kopfschwellung, Atemnot, Pruritus (Juckreiz),
Durchfall, Erbrechen oder Schock kommen. Desweiteren kann an der Impfstelle
Haarverlust, oder eine Entzündung der Blutgefäßwände mit
starken Gewebeschäden auftreten. Gelenksentzündungen, Autoimmunerkrankungen
und Wesensveränderungen, wie z.B. Desorientiertheit oder anknurren bekannter
Menschen sind möglich, da die Impfstoffe das Nervensystem angreifen können.
Katzenimpfungen:
Katzenseuche-Parvovirus:
Allergische Reaktionen wie Durchfall, Erbrechen, Atembeschwerden bis hin zum
Schock mit Herz-Kreislaufversagen sind möglich. Prof. Ronald Schulz bezeichnet
die Impfung als die einzige Impfung, die Katzen überhaupt bekommen sollten.
Felines Herpesvirus (FHV1) und Calicivirus (FCV):
Es können Lahmheit, Hinken, Gelenkschmerzen und allergische Reaktionen
bis hin zum Schock auftreten. Der Herpesvirus wurde vor Einführung der
Impfstoffe in bis zu 5% der untersuchten Katzen gefunden. Durch das Impfen hat
sich daran bis heute nichts geändert. Ähnlich verhält es sich
beim Calivirus, der sich trotz massenhaften Impfungen weiter ausgebreitet hat.
Zahlreiche Studien zeigen, dass geimpfte Katzen auch ohne Krankheitsanzeichen
Virusträger waren.
Bordetella bronchiseptica (Zwingerhusten):
Die Impfung kann Niesen, Husten und Nasen- und Augenausfluss verursachen und
soll bei starken Symptomen mit Antibiotika behandelt werden. Die Impfstoffe
wirken nicht besonders gut und es wird berichtet, dass in einem Tierheim eine
nicht geimpfte Katzengruppe mildere Symptome gehabt hat als die geimpfte Gruppe.
Zur Verhütung von Katzenschupfen, der überwiegend in Tierheimen auftritt,
trägt eine gute Belüftung und Verminderung der Tierdichte bei.
Chlamydien (Bakterien):
Eine Infektion mit Chlamydien Bakterien tritt überwiegend in Tierheimen,
Versuchstieranlagen und selten in Zuchten auf.
Die vorhandenen Impfstoffe schützen nicht vor einer Infektion und gelten
als risikoreich. Auch der Mensch kann sich infizieren und trotzdem wurde bisher
kein Impfstoff entwickelt. Wohl wegen der hohen Risiken.
Feline Leukämievirus-Infektion (Leukose):
Die meisten Impfstoffe enthalten Adjuvantien (siehe oben bei Öladjuvantien),
das die Immunantwort verstärken soll. Der Zusatzstoff ist der Hauptverursacher
von bösartigen Krebsgeschwülsten, die Wochen oder Monate nach der
Impfung an der Injektionsstelle auftreten und breit wuchern können. Es
kann außerdem zu allergischen Reaktionen und zum Schock kommen. Einen
absoluten Schutz bieten auch häufige Impfungen nicht.
Tollwut:
Die Nebenwirkungen entsprechen der Leukose-Impfung (siehe oben). Zusätzlich
wird von Wesensveränderungen (schreckhaft, verstört, desorientiert)
berichtet.
Fälle von Nebenwirkungen:
Impfnebenwirkungen werden von Tierärzten nur selten erkannt bzw. anerkannt.
Die Dunkelziffer ist hoch. Hier zwei Berichte im Internet:
http://www.meinhund.ch/Sigh.pdf
Mit 14 Monaten ließ ich ihr vom Tierarzt eine Wiederholungsimpfung geben.
Dies war der größte Fehler meines Lebens, für ihr Leben...
http://www.deutsche-pinscher-von-calpunia.de/A_-_Z/Impfungen/impfungen.html
Im September 2004 starb die aus unserer Zucht stammende
Hündin ASRA im Alter von 16 Wochen an den Folgen der Impfung. Im
Januar 2005 zeigten sich bei drei von vier unserer Welpen aus
dem Wurf einer völlig anderen Verpaarung schwerste Impfreaktionen...
Schutzdauer der Impfstoffe
Entscheidet man sein Tier jährlich impfen zu lassen, sollte man überlegen,
warum nicht auch der Mensch jährlich gegen mögliche Krankheiten geimpft
wird. Ein Hund muss sich jährlich z.B. sechs unterschiedlichen Impfungen
(als Kombiimpfung) unterziehen. Das bedeutet für ein 14-jähriges Hundeleben,
zählt man die Welpen-Grundimmunisierung noch hinzu, dass 90 (!) Impfungen
zu überstehen sind. Das durch die Impfhäufigkeit das Immunsystem überfordert
werden kann, was dann zu neuen Krankheiten führt, ist nachvollziehbar.
Soweit man davon ausgeht, das Impfen wirkt, ist sich auch die Fachwelt einig
darüber, dass jährliche Impfungen unsinnig und schädlich sind.
Ob ein Infektionsschutz vorliegt, wird mit Messungen der Impfantikörper
(Impf-Titer) festgestellt. Ein Schutz kann jedoch auch vorliegen, wenn der Titer-Spiegel
niedrig ist, da er Körper sogenannte Erinnerungszellen (Memory Cells) aufbaut,
die ihn schützen. Die Schutzdauer variiert in Abhängigkeit des Impfstoffes.
Monika Peichl geht in Ihrem genannten Buch, auf die Schutzdauer im Zusammenhang
mit Titer-Messungen ein.
Hund:
Staupe: bis zu 15 Jahren
Parvovirose: mindestens 7 Jahre
Hepatitis: bis zu 9 Jahren
Leptospirose: weniger als 1 Jahr
Zwingerhusten: bis zu min. 7 Jahren
Tollwut: bis zu Lebenslang
Katze:
Katzenseuche-Parvovirus: über drei Jahre
Felines Herpesvirus: bis zu 7,5 Jahren
Felines Calicivirus: bis zu 7,5 Jahren
Bordetella bronchiseptica: 1 Jahr (Herstellerangabe)
Chlamydien: 1 Jahr (Herstellerangabe)
Feline Leukämievirus: nicht untersucht jedoch länger
als 1 Jahr
Tollwut: 4 Jahre (Herstellerangabe)
Tollwut und Gesetz
Deutschland gilt seit 2008 als Tollwutfrei. Ein Land erlangt diesen Status,
wenn zwei Jahre kein Tollwutfall bei einem Wildtier oder Haustier aufgetreten
ist. Der letzte Tollwutfall bei einem Fuchs wurde im Jahr 2006 festgestellt.
Als Tollwutfrei gelten auch die meisten europäischen Länder, nur in
Osteuropa gibt es noch Fälle von Tollwut. Die Häufigkeit ist jedoch
gering und sollte in Relation zu möglichen Impfschäden gesehen werden.
Plant man eine Auslandsreise mit seinem Tier, müssen die Einreisebestimmung
der jeweiligen Länder beachtet werden. So muss bei Reisen nach Schweden,
England, Irland, und Malta ein Mindesttiter von 0,5 I.E. (I.E. Internationale
Einheiten) vorliegen. Für Schweden gilt, dass der Wert frühestens
120 Tage nach der Impfung ermittelt werden darf. Da der Wert sehr hoch ist,
erreichen ihn viele Tiere nach nur einer Impfung nicht und es muss nachgeimpft
werden. Ältere Hunde erreichen den Wert gelegentlich gar nicht.
In Deutschland darf ein Hund, bei dem Tollwutverdacht besteht weil er mit einem
infizierten Tier in Kontakt gekommen ist oder sich "auffällig"
verhält, getötet werden. Wie hoch dieses Risiko im Vergleich zu Impfschäden
oder den Tod durch eine Impfung ist, muss der Tierhalter entscheiden. Seitdem
im Jahre 2005 die Tollwutverordnung für Hunde und Katzen geändert
wurde, muss nicht mehr jährlich gegen Tollwut geimpft werden um
nachweißlich geschützt zu sein. Es werden diverse Impfstoffe mit
einer angegebenen Schutzdauer von drei Jahren, bzw. vier Jahren
bei Katzen, angeboten. Tierärzte muss man häufig auf diesen Sachverhalt
hinweisen, um auch eine Mehrjahresimpfung zu bekommen.
Meine persönliche Erfahrung beim Tierarzt
Wegen einer geplanten Auslandsreise musste ich meinen Hund gegen Tollwut impfen
lassen. Die Sprechstundenhilfe des Tierarztes bestätigte mir am Telefon,
dass ein Dreijahres-Tollwutimpfstoff verfügbar sei. Beim Tierarzt löste
schon der Wunsch, nur gegen Tollwut impfen zu lassen, Unverständnis aus.
Ich müsse doch auch noch gegen Staupe und Co. Impfen lassen, so seine Aussage.
Nach einer Diskussion, während der ich sofort zur Gruppe der Impfgegner
gezählt wurde und mir vorwerfen lassen musste, ich würde durch meine
Impfmüdigkeit andere Tiere gefährden, erklärte sich der Tierarzt
bereit, gegen Tollwut zu impfen. Vorsichtshalber fragte ich nach, ob es sich
um den gewünschten Dreijahresimpfstoff handelt. Das war nicht der Fall,
sodass der Arzt eine andere Impfung holen musste. Mein Hund wurde kurz abgehört
und danach geimpft. Nach der Impfung wurde ich gefragt, der Arzt hatte das Päckchen
mit der Impfung schon in der Hand, ob ich nicht wenigstens noch gegen Leptospirose
impfen lassen möchte. Das führte zu einer weiteren Diskussion, während
der ich den Arzt mit den bekannten Fakten über schmutzige Impfstoffe, Nebenwirkungen
und Schutzdauer konfrontierte. Die Diskussion war danach beendet. Bevor ich
die Praxis verließ, überprüfte ich den Eintrag im Impfpass.
Eingetragen war nur der Tollwutschutz für ein Jahr. Ich ließ das
noch auf den Dreijahresschutz ändern.
Meine Erfahrung zeigt, dass es sehr wichtig ist, beim Arzt die gewünschte
Behandlung einzufordern oder den Tierarzt zu wechseln.
Was ist zu tun?
Wie können wildlebende Tiere bis heute ohne Impfungen überleben, ohne
dass die Art gefährdet ist? Diese Frage ist berechtigt, zumal von Aussterben
bedrohte Tierarten meistens den Menschen als größten Gegner haben.
In der Natur regelt sich alles auf perfekte Weise von alleine. Der Mensch hat
trotz seines starken Forschertriebs die Natur nicht verbessern können.
Vermeintliche wissenschaftliche Erfolge entpuppen sich häufig als Trugschluss.
Wildlebende Tiere leben, soweit es noch für sie möglich ist, so wie
es die Natur für Sie vorgesehen hat. Sie sind stark und widerstandsfähig.
Ihr Körper kann sich gegen Krankheiten erfolgreich wehren.
Jeder Tierhalter möchte das Beste für seinen Liebling, doch bekommt
er das auch. Der Alltag vieler Hunde und Katzen sieht eher trist aus und ist
wenig Artgerecht. Hunde verbringen ihre Tage in der Wohnung und müssen
sich mit einem kurzen Gassi-Gehen, wenn überhaupt, an der Leine begnügen.
Katzen, wenn Sie keine Freigänger sind, sehen außer der Wohnung nichts.
Gefüttert wird Futter aus dem Supermarkt, versehen mit Geschmacksverstärkern,
Aromastoffen und einem geringen Fleischanteil. Da wird das Tier mit hochgiftigen
Ungeziefermitteln behandelt, die Organe schädigen können und es wird
geimpft ohne die Sinnhaftigkeit zu hinterfragen. Es ist mehr als verständlich,
dass das Immunsystem solcher Tiere sehr stark belastet ist. Krankheiten können
sich einfacher ausbreiten. Die Krankheits-Symptome werden dann vom Tierarzt
behandelt, ohne nach dem Krankheitsgrund zu suchen. Das Tier befindet sich in
einem Teufelskreis, der mit einem viel zu frühen Tod enden kann. Diese
Erfahrung musste ich leider schon selber machen.
Ein artgerecht lebendes Tier lebt gesund. Nähern Sie die Lebensweise Ihres Tieres so gut wie möglich dieser Art zu Leben an und Sie werden ein gesundes Tier mit einem starken Immunsystem haben, das mit den negativen Einflüssen von außen gut alleine zurechtkommt.
Bei Fragen bin ich gerne für Sie da.
Bitte überprüfen Sie die Informationen in diesem Artikel selber!
